Garden Route

Über die Oyster Bay, in der wir zwei Tage verbracht haben, ging es zum Tsitsikamma Coastal National Park und damit zum Start der berühmten Garden Route. Die Garden Route ist eine der bekanntesten Landstriche Südafrikas. Mit einer kleinen Wanderung (dem Mouth Trail) im Tsitsikamma haben wir 2 sehr aktive Tage gestartet. Der Startpunkt des Mouth Trail ist direkt am Strand und endet an der Storms River Mouth Suspension Bridge. Der Mouth Trail ist ca. zwei Kilometer lang und gut zu gehen. Er führt zwar hoch und runter (am Ende knapp 400 Stufe), aber er ist gut ausgebaut. Unterwegs bietet sich immer wieder ein schöner Blick auf den Indischen Ozean

Oyster Bay

Oyster Bay

Storms River Mouth Suspension Bridge

Storms River Mouth Suspension Bridge

Einen kurzen Stopp machten wir auch am Big Tree. Ein rund 800 Jahre alter Yellowwood-Baum. Seine Höhe beträgt 37 m und der Stamm hat einen Umfang von rund 9 m.

Big Tree Yellowwood

Big Tree – Yellowwood

In der Stadt Plettenberg Bay, direkt am Indischen Ozean, war für 2 Tage unsere Unterkunft. Westlich der Stadt liegt die Robberg-Halbinsel, ein Naturschutzgebiet, in dem es einige Wanderwege gibt. Sie ist außerdem die Heimat einer großen Robbenkolonie. Eine knapp 3 stündige Wanderung um die Robberg Halbinsel haben wir in den frühen Morgenstunden unternommen. Die Wanderung war anspruchsvoll und es mussten schon mal die Hände zum Einsatz kommen, um Hindernisse zu überwinden. Man wurde aber mit einer fantastischen Aussicht über die Plettenberg Bucht belohnt.

Plettenberg Bay_Robberg

Plettenberg Bay vom Robberg aus

Robberg_Walk

Blick vom Robberg Walk

Kariega Game Reserve

Nach den tollen Erlebnissen im Addo-Elephant-Nationalpark ging es tierisch weiter. Die nächsten 2 Nächte war die Homestead Lodge im Kariega Game Reserve unser Zuhause. Mit einer eigenen Safari-Rangerin und eigenem Koch hatten wir die Freiheit, den Tag ganz nach unseren Wünschen zu gestalten. Homestead befindet sich in einem zurückgelegenen privaten Teil des Reservats. Insgesamt hatten wir hier 4 Safaris in einem offenen Jeep (3 am Tag und eine in der Nacht). Niemals hätten wir gedacht, dass wir wilden Tieren so nah kommen werden.

Bei unserer ersten Safari haben wir viele verschiedene Tiere in einem Tal gesehen. Ganz selbstverständlich vergnügten sich hier die Zebras, die Gnus, die Giraffen, die Nashörner, die Büffel und viele weitere Tiere zusammen. Ein besonderes Highlight waren die Tierbabys, auch Carry-Ann, unsere Rangerin, war so fasziniert vom dem drei Wochen alten Nashornbaby und von einem sehr neugierigen Giraffenkind. Bei den weiteren Safaris standen wir mehrfach am Rande (manchmal sogar mittendrin) in einer Elefantenherde. Einfach nur Wahnsinn, die Tiere haben sich nicht von unserem Besuch irritieren lassen, mal ein Blick zu uns rüber aber mehr auch nicht.

Giraffen_Kariega

Giraffen im Kariega

Teil einer Safari war auch eine Bootsfahrt auf dem Kariega River. Hier konnten wir am frühen morgen unter anderem Eisvögel beobachten.

Kariega_Fluss

Bootsfahrt auf dem Kariega River

Auch die Elefanten trafen wir im Kariega wieder.

Elefant_Kariega

Elefant im Kariega

Ein weiteres Highlight, für die Mutigen unter uns, war die Nachtfahrt. Am Tage hatten wir drei Löwinnen gesehen, die nach dem Fressen etwas versteckt ihren Mittagsschlaf genossen haben. Bei der Nachtfahrt haben sich auch die Löwen blicken lassen. Auch ein Flusspferd haben wir gesehen, am Tage leben sie nur im Wasser wegen der Sonne und ihrer sensiblen Haut.

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Löwen im Kariega

Es waren unheimlich tolle Erlebnisse, die man kaum beschreiben oder in Bildern zeigen kann. Man muss das selbst erlebt haben 🙂