Unser Zwischenstopp in Sydney ist nun vorbei. Wir haben die Tage hier sehr genossen, auch wenn das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat wie bei unserem ersten Besuch 2012.

Auf gehts nach Neuseeland…..
Unser Zwischenstopp in Sydney ist nun vorbei. Wir haben die Tage hier sehr genossen, auch wenn das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat wie bei unserem ersten Besuch 2012.

Auf gehts nach Neuseeland…..
Kaum ein Sydneybesucher lässt sich einen Besuch der Blue Mountains entgehen….so steht es im Reiseführer geschrieben. Also machten wir uns auf nach Katoomba in die Blue Mountains. Wir sind vom Circular Quay nach Katoomba knapp 2 Stunden mit dem Zug unterwegs gewesen. Katoomba ist unter anderem berühmt für die Felsformation Three Sisters und dem wunderbaren Blick über das Jamison Valley. Die blauen Berge erhielten ihren Namen dank der ätherischen Öle, die aus den Eukalyptuswäldern ausströmen: Bei warmer Luft verflüchtigen sich diese Öle und verursachen den charakteristischen blauen Dunst. Über warme Luft mussten wir uns allerdings keine Gedanken machen denn wir hatten bei der Ankunft nur 11°C, Nieselregen und 50m Sicht. Nach 30 Min. Fußmarsch waren wir dann am Aussichtspunkt angekommen und haben …. nichts gesehen ….

Blue Mountains???
#Läuft dachten wir uns. In der Hoffnung dass es nur eine etwas größere Wolke war haben wir noch etwas abgewartet. Nach 10 Min. wollten wir dann den Rückweg antreten, aber das Aufschreien von Dutzenden asiatischen Mitmenschen hat uns dann doch noch einmal zum Umdrehen veranlasst. Für einen kurzen Moment waren tatsächlich die Tree Sisters zu sehen und man konnte außerdem erahnen was für einen tollen Blick man hier bei schönem Wetter hätte.

Gelohnt hat sich der Ausflug aus unserer Sicht trotzdem. Und wer weiß, vielleicht kommen wir ja noch ein drittes Mal nach Sydney und starten einen neuen Versuch.
Da uns das Wetter heut etwas im Stich gelassen hat, haben wir nach wetterunabhängigen Aktivitäten gesucht. Was ist dann naheliegender als die Sydney Oper zu besichtigen. Wochentags gibt es 11 Uhr sogar eine Führung in deutsch, die wir dann auch gebucht haben. Unser Guide auf der Tour durch die Oper war Gabi aus dem Sauerland. Sie hat uns mit ihrer freundlichen und charmanten Art die Geschichte der Oper von der Idee, der Ausschreibung und der Umsetzung mit allen Problemen erzählt. Die ein oder andere Parallele zur Elbphilharmonie war erkennbar 🙂
Am Abend haben wir dann noch der Explorer of the Seas beim rückwärts Ausparken zugesehen.
Das Hauptziel heute war der Taronga Zoo. Der Stadtzoo von Sydney ist in nur 15 Min mit der Fähre vom Stadtzentrum erreichbar. Während der Überfahrt hat man einen wunderbaren Blick auf den Hafen von Sydney.

Sydney Skyline
Am Zoo angekommen ging es mit der Sky-Safari Seilbahn über den Zoo hinweg zum Haupteingang, so dass man oben starten kann und durch die Anlagen wieder hinunter zum Fähranleger läuft. Der Zoo ist wirklich schön angelegt….man geht durch üppiges Buschland und dichten Dschungel. Nebenbei hat man von hier aus auch immer wieder einen schönen Blick auf die Stadt.
Der Großteil der Anreise ist geschafft. Nach diesmal doch recht wackligen 20 Flugstunden sind wir am ersten Ziel angekommen. Sydney hat uns zwar nicht mit dem besten Wetter empfangen, aber am Ende war es zumindest doch besser als vorhergesagt. Unser Hotel liegt direkt am Fuße der Harbour Bridge. Wir sind nach dem Einchecken noch eine Runde durch das Hafenviertel The Rocks gelaufen und haben dabei auch die wohl bekanntesten Bauwerke Sydneys gesehen: die Sydney Harbour Bridge und das Sydney Opera House.

Sydney Opera House

Sydney Harbour Bridge
Wir bleiben 5 Tage hier, in einer der schönsten Städte der Welt, bis es am Samstag dann weiter nach Neuseeland geht.
Das letzte große Ziel unserer Reise war Reykjavik. Auf dem Weg in die Stadt haben wir noch einen Abstecher zum Hekla Vulkan unternommen. Er gehört zu den 3 aktivsten Vulkanen Islands.

Vulkan Hekla
Knapp 120.000 Einwohner leben in Reykjavik. Auf Grund ihrer Lage (269 Kilometer südlich des Polarkreises) ist es die nördlichste Hauptstadt der Welt. Die Hallgrímskirkja in Reykjavik muss man einfach gesehen haben. Die Kirche ist bereits von weitem sichtbar. Auffällig ist die Form, die dem Gebäude einen ganz besonderen Charme verleiht. Der Turm der Hallgrímskirkja ist fast 75 Meter hoch.

Hallgrímskirkj
Bei unserem Spaziergang durch die Stadt sind wir auf diesen freundlichen Inselbewohner getroffen….ein Islandhund!

Islandhund
Die besten Pommes, die wir je gegessen haben…. den kleiner Laden direkt neben der Haupteinkaufsstraße „Laugagevur“ haben wir durch Zufall gefunden. Hier werden ausschließlich Pommes mit diversen Soßen sowie Getränke verkauft. Die Kartoffeln werden hier noch per Hand geschnitten….frischer geht nicht 🙂

Reykjavik Chips
Dann war unser Island-Urlaub auch schon vorüber. Das Land ist wirklich schön. Das Wetter kann zickig sein und innerhalb kürzester Zeit und weniger Kilometer umschlagen. Wir hatten aber die meiste Zeit echt Glück. Island und seine teilweise unberührte Natur muss man geniessen….. Bless!
Die Westmännerinseln sind eine Inselgruppe südlich der isländischen Küste. Sie bestehen aus 14 Inseln. Nach Heimaey, die Größte der Westmännerinseln, geht die Fähre vom Fährhafen Landeyjahöfn.
Direkt um 09:45 Uhr ging es mit der ersten Fähre los.

Westmännerinseln
Nach einem Spaziergang durch den Hafen war unser erster Anlaufpunkt das Eldheimar Museum, in dem gezeigt wird wie 5.000 Bewohner der Insel Heimaey, am 23. Januar 1973, dem Lavastrom des Vulkans Eldfell in letzter Minute entfliehen konnten und wie die niedergebrannte und von Vulkanasche überdeckte Stadt wiederauferstanden ist. Danach sind wir noch etwas durch Heimaey und am Fuße des Eldfell entlang geschlendert. 13:30 Uhr ging die Fähre zurück nach Landeyjahöfn.
Fast in Sichtweite des Hafens ist der Wasserfall Seljalandsfoss. Dieser ist auf fast jeder Islandpostkarte zu finden. Ein Stop war hier natürlich selbstredend.

Seljalandsfoss
In unmittelbarer Nähe gibt es weitere kleinere Wasserfälle, von denen der Gljúfrabúi-Wasserfall am beeindruckendsten ist. Dieser stürzt in einer kleinen Schlucht in die Tiefe welche man betreten kann und dann natürlich auch etwas nass wird 🙂

Gljúfrabúi-Wasserfall
Der See Jökulsárlón ist der größte und bekannteste Gletschersee in Island. Er ist bekannt für die auf ihm treibenden Eisberge die sich von der Gletscherzunge des Breiðamerkurjökull lösten. Dieses beeindruckende Ziel stand natürlich auch auf unserer Liste.

Jökulsárlón

Breiðamerkurjökull
Direkt vom Gletschersee führt ein Fluss zum Meer. Auch an dem dazugehörigen Strand kann man die kleinen Eisberge sehen -Wahsinn, Eisberge am Strand 🙂

Eis am Strand
Die Ringstraße 1 führt im Süden des Vatnajökull an mehreren Gletscherzungen vorbei. Die ein oder andere haben wir uns aus der Nähe angesehen.

Skaftafellsjökull
Der Blick über den Mývatn (dt. Mückensee) war herrlich. Zum Glück hat er seinem Namen keine Ehre gemacht.

Mývatn
Heut ging es unter anderem nach Dimmuborgir, wobei es sich um ein Lavafeld und die Überreste eines Lavasees handelt. Hier kann man skurrile Lavaskulpturen besichtigen. Ein aktives und sich ständig veränderndes Feld heißer Quellen namens „Hverarönd“, auch „Hverir“, war im Anschluss das Ziel. Hier gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Thermalquellen, kochender Schlammtümpel und Schlammtöpfe sowie Fumarolen und Sofataren (Dampfaustrittsstellen). Echt beeindruckend, aber wegen des Schwefelgeruchs auch kein Ort zum längeren Verweilen.

Hverir – Hochtemperaturgebiet
Später wurde die Landschaft wieder grüner und wir sind auf dem Weg nach Bakkagerði eine ganze Zeit den Borgarfjörður eystri entlang gefahren. Der Ort Bakkagerði galt schon immer als besonderer Sitz von Elfen. Dicht beim Ort befindet sich nach der Überlieferung eine der Residenzen des Elfenkönigs und seines Hofstaates unter dem Felsen Álfaborg. Elfen gehören zu Island, aber gesehen haben wir sie nicht.

Borgarfjörður eystrid
Ob im Norden, Süden, Osten oder im Westen: Islands Landschaft ist übersät von Wasserfällen in den verschiedensten Formen und Größen. Jeder Foss, wie er in der Landessprache heißt, hat seinen ganz eigenen Reiz und ist auf seine Art und Weise einzigartig und faszinierend.
Heute haben wir drei besonders schöne Exemplare besucht:

Godafoss

Hafragilsfoss

Dettifoss
Es werden nicht die Letzten auf unserer Reise sein.
Am Ende des Tages stoppten wir an den Kratern und Lavafeldern im Vulkangebiet Krafla. Hier sind wir einmal um den Kratersee spaziert. Ein schöner Abschluss eines tollen Tages. Danach ging es zu unserem Hotel an den Mývatn.

Krafla/Kratersee Stora Viti