Vancouver

Sonne, blauer Himmel und knapp 30°C – so empfing uns nach 13 Stunden Reisezeit Vancouver. Übrigens laut einer Studie auf Platz zwei der lebenswertesten Städte der Welt. Das liegt sicher am modernen Erscheinungsbild, der tollen Lage am Pazifik und den kurzen Wegen in die Berge. Um dem Jetlag erst gar keine Chance zu geben, sind wir nach dem Check-In im Hotel gleich noch zu Fuss zum Vancouver Harbour und dem Canada Place gelaufen. Wir haben den vielen Wasserflugzeuge bei Start und Landung zugesehen und sind anschließend ins „Fly over Canada“ gegangen. Hierbei handelt es sich um einen virtuellen Flug über die Landschaften und Naturwunder Kanadas. Man sitzt in einer Art Sessellift über einer riesigen, 20 m langen kugelförmigen Leinwand und hat ein 360-Grad-Panorama der herrliche Landschaft Kanadas vor sich. Es fühlte sich schon sehr realistisch an, vor allem weil man beim Flug vorbei an Wasserfällen auch den Wassernebel ins Gesicht bekommt 🙂

Vancouver Harbour

Vancouver Harbour

Olympic Cauldron

Olympisches Feuer (Spiele 2010)

Um am zweiten Tag einen besseren Überblick zu erhalten, haben wir eine Stadtrundfahrt gebucht und konnten uns so die Gegenden aussuchen, die wir dann nach der Tour erkunden wollten. Durch Chinatown und Gastown (hier steht die berühmte Dampfuhr) ging es dann zu Fuss. Am späten Nachmittag haben wir uns Fahrräder geliehen und haben den Tag bei einer entspannten Radtour durch den Stanley Park ausklingen lassen.

Harry Jerome Statue

Harry Jerome Statue

Lions Gate Bridge

Lions Gate Bridge

Morgen holen wir dann den Mietwagen ab und machen uns auf den Weg in Richtung Rocky Mountains.

Vorbereitung auf Kanada

Kanada! Dass wir mal nach Kanada fahren wollen war schon länger klar, aber dass es dann so schnell geht hat uns selbst überrascht 🙂

Zwei Wochen Resturlaub: wie können wir diese am besten nutzen? Den ersten Gedanken, diese für eine Kanadareise zu nutzen, haben wir wieder verworfen aufgrund der Größe des Landes. Aber dann dachten wir uns – warum nicht? Für Kanada sind auch vier oder fünf Wochen zu wenig, also warum nicht die zwei Wochen für einen ersten Eindruck nutzen? So schnell kann es gehen. Flott und unkompliziert haben wir uns mit CANUSA für eine Route entschieden. Die Wahl fiel auf Westkanada mit den Rockies und Vancouver. Wir haben in Reiseblöcken gestöbert und waren fasziniert von den tollen Fotos. Wir freuen uns darauf Vancouver zu erleben, die Schönheiten der Nationalparks zu entdecken und wer weiß vielleicht sehen wir auch Wale oder begegnen Bären 😉

Kanada_Tour

Die grobe Route steht, aber mal sehen ob es wirklich so bleibt wenn wir unterwegs sind.

Auckland

Nun sind wir also in Auckland angekommen, der mit knapp 1,4 Million Einwohnern größten Stadt Neuseelands. 2012 haben wir von Auckland aus den Urlaub begonnen, diese Mal sollte es das Ende unserer Reise sein.

Von Auckland aus haben wir am ersten Tag die beiden im Westen der Stadt liegenden Strände Piha und Karekare Beach besucht. Beides schöne schwarze Strände, aber zum baden eher nicht geeignet aufgrund der gefährliche Rückströmung.

Wieder zurück in Auckland sind wir rauf auf die Aussichtsplattformen des Skytowers.  Er ist mit seinen 328 m der höchste Fernsehturm der Südhalbkugel.

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Blick vom Skytower

Um einen anderen schönen Blick auf die Stadt zu haben sind wir mit der Fähre rüber nach Devonport gefahren. Hier sind wir dann rauf auf den Mt Victoria gelaufen und haben die Aussicht genossen.

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Blick vom Mt Victoria

Unser Abreisetag war leider sehr, sehr verregnet. Daher mussten wir unseren Plan, den Zoo in Auckland zu besuchen, känzeln.

Damit endet unsere Rundreise nun… Wie schnell doch die Zeit vergeht. Wir haben die Zeit sehr genossen und hoffen irgendwann noch einmal wieder kommen zu können 🙂

Westküste der Waikato Region

Nach unserem Besuch der Coromandel Halbinsel fuhren wir nach Hamilton. Dort waren wir an der Westküste der Region Waikato unterwegs. Unser erstes Ziel führte uns nach Raglan, das liegt südlich von Auckland an der Westküste. Raglan ist ein schönes Örtchen, geprägt vom Charme von Künstlern und Kreativen. Passend dazu haben wir einen kleinen Wochenmarkt besucht, auf dem Künstler ihre selbst erstellten Sachen angeboten haben. Von dort aus ging es weiter zum Strand von Raglan, dieser ist traumhaft an einer atemberaubenden Felsküste gelegen und bekannt für seine langen Wellen und daher ein Paradies für Surfer.

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Strand in Raglan

Ein weiteres Highlight in der Region sind die Bridal Veil Falls. Dies ist ein 55 Meter hoher Wasserfall am Pakoka River. Die Schönheit des Wasserfalls konnten wir von oben und auf zwei Aussichtsplattformen bewundern. Diese waren über eine Treppe, mit 261 Stufen, erreichbar. Das Treppensteigen war ziemlich locker… wir haben uns die letzen Wochen wohl einfach zu viel bewegt 🙂

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Bridal Veil Falls – die Erste

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Bridal Veil Falls – die Zweite

Coromandel Halbinsel

Auf der Halbinsel Coromandel findet man mit die schönsten Küstenabschnitte Neuseelands. Endlose Sandstrände und Regenwald auf relativ kleinem Raum. Mitten hindurch schlängelt sich der Highway SH25, auch als Coromandel Coast Way bekannt. Unser Besuch 2012 war leider verregnet, umso schöner dass für die nächsten 2 Tage bestes Wetter vorausgesagt wurde.

Wir haben hier 2 Übernachtungen geplant, also genug Zeit die ganzen Highlights zu besuchen. Am ersten Tag machten wir uns pünktlich zur Ebbe auf zur Cathedral Cove. Diesen Ort wollten wir schon 2012 besuchen, was dann aber leider am Wetter scheiterte. Nach 45 Minuten zu Fuss vom Parkplatz erblickt man unten angelangt sofort den riesigen bogenförmigen Höhlendurchgang in einem weißen Felsvorsprung, der zwei abgeschiedene Buchten verbindet.

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Der nächste Stop war am Hot Water Beach. Hier gibt es natürliche Heisswasserquellen am Strand. Wenn man eine Quelle gefunden hat, kann man ein Loch buddeln und sein eigenes warmes Bad am Strand genießen. Es ist hier zur Ebbe aber sehr voll. Daher haben wir nur kurz gehalten, mit den Füssen im gemachten Loch 🙂 gestanden und sind weiter gefahren.

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Whangapoua ist ein kleines Dorf inmitten einer Bucht und dass sollte unser erstes Ziel am zweiten Tag auf der Halbinsel sein. Hier beginnt der Walkway zum New Chums Beach, immerhin einer der Top 20 Strände der Welt. Allein der 40 Minuten lange Weg dorthin war schon ein Erlebnis. Wir durchquerten einen kleinen Fluss am Strand, um dann auf dem Steinstrand Richtung New Chums Beach zu klettern. Weiter ging es durch Matsch und jede Menge Pfützen. Der Strand entschädigt dann aber für alles, auch weil man (fast) allein dort ist.

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Es waren 2 schöne Tage hier und wir konnten alles nachholen 🙂

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Zu Besuch im Auenland

Von Rotorua ging es für uns weiter nach Matamata, unser Ziel: Hobbingen. 2012 hat es nicht geklappt, aber dieses Mal konnten wir an einer geführten Tour teilnehmen und uns das Hobbiton Movie Set ansehen – eine der Filmkulissen der Herr der Ringe-Trilogie und der Hobbit-Filmreihe.

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Das Filmset ist auf einer echter neuseeländischen Farm gebaut. Der Besitzer wird sich wohl täglich die Hände reiben 😉 Die Landschaft allein ist schon beeindruckend, die grünen saften Hügel…. Und darauf bzw. darin wurden die vielen kleinen Hobbithäuschen, meist mit einem kleinen Garten davor oder ähnlichem, errichtet. Zauberhaft wie dort alles angelegt ist, die vom Guide erwähnte Detailtreue von Peter Jackson ist absolut zu kennen. Selbst wenn man keinen der Filme kennt, ist es definitiv einen Besuch wert – uns hat es sehr gut gefallen 🙂

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Regen, Regen,…..

Das Wetter hat uns die endgültige Entscheidung den 19 km langen Tongariro Alpine Crossing zu laufen abgenommen. Das Wetter war hier, wie schon 2012, sehr schlecht. Die Überbleibsel des Zyklon „Debbie“ haben Neuseeland erreicht und die nächsten 3 Tage sollte es durchgehend regnen. Am Ende war es so viel Regen das in einigen Regionen der Notstand ausgerufen wurde, Flüsse die höchsten je gemessenen Pegelstände hatten und tausende Haushalte ohne Strom waren oder evakuiert werden mussten. Wir haben bis auf den Regen selbst und den ein oder anderen abgerutschten Hang an den Straßen zum Glück nicht so viel mitbekommen. Wir haben letztendlich kurzfristig umgeplant und sind nach Taupo und einen Tag später nach Rotorua gefahren. In Taupo ging es natürlich zu den Huka Falls die uns das letzte Mal schon faszinierten.

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Für die weiteren geplanten Aktivitäten wurde erst einmal ein großer Schirm der All Blacks gekauft. In Rotorua haben wir TePuia und das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland besucht. Im Thermalschutzgebiet TePuia gibt es Geysire und man kann hier während der Führung etwas über die Maori-Kultur erfahren. Am Ende gab es auch noch eine Vorführung von Tänzen und Liedern der Maori.

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Im Wai-O-Tapu konnte man einige geothermische Phänomene anschauen, die sich auf relativ engen Raum befinden. Der bunte Champagne Pool oder blubbernde Schlammteiche. Ein Teil des Rundweges war leider wegen dem Wetter gesperrt. Und der Rest wäre bei Sonnenschein sicher noch farbenfroher 🙂

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Forgotten World Highway

Der ca. 151 Kilometer lange Forgotten World Highway ist eine der abgeschiedensten Straßen Neuseelands und führt von Stratford nach Taumaruni. Wir waren in der Gegend um von Taumarunui aus eine Fahrt mit Golfcarts über eine stillgelegte Bahnstrecke zu machen. Es war eine tolle Möglichkeit die Umgebung zu sehen und zu genießen. Die grüne Landschaft ist so ziemlich komplett gespickt mit Schafen und Kühen und gelegentlich kommt mal ein Farm House. Da die Tour erst 12 Uhr startete, sind wir noch einen Teil den Forgotten World Highway mit dem Auto abgefahren. Leider war die Sicht an den Aussichtspunkten nicht so toll. Wir haben dann kurz am Whanganui River gehalten, der in den nächsten Tagen durch endlose Regenfälle überquellen sollte….

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Dann ging es los. Die Tourleitung durch Rob war sehr gut, er hat viel informatives über die Geschichte der Gegend und des Eisenbahnbaus und Kohleabbaus im King Country erzählt. Die Fahrt mit den umgebauten Golfcarts auf der alten Railway-Strecke war sehr unterhaltsam. Inclusive Picknick und interessantem Wenden der Carts auf der Strecke.

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Tongariro- und Whanganui-Nationalpark

Von Wellington ging es weiter in Richtung Norden. Das Tagesziel hieß Ohakune am Südende des Tongariro-Nationalparks und nahe dem Südwesthang des aktiven Vulkanes Ruapehu. Wir haben nicht den direktesten Weg genommen, sondern etwas kleinere Straßen abseits der Highways und sind durch wunderschöne grüne, hügelige Landschaften gefahren.

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Angekommen in Ohakune sind wir die Ohakune Mountain Road zur Turoa Ski Area gefahren um dem Ruapehu etwas näher zu kommen 🙂 . Auf dem Weg dorthin klarte auch der Himmel auf so das es sich lohnen sollte.

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Wir konnten dann sogar den Mount Taranaki mit seiner perfekte Spitzkegelform in der Ferne erkennen.

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Ohakune als Übernachtungsort haben wir nicht nur wegen der Nähe zum Tongariro NP gewählt, sondern auch weil wir es von hier nicht weit nach Pipiriki hatten. Wir haben nämlich von dort aus eine Tour mit dem Jetboat in den Whanganui-Nationalpark mit dem Ziel „Bridge to Nowhere“ gebucht. Die Brücke über die Maungapurua-Schlucht sollte den Zugang zu einem Landgebiet ermöglichen, welches die neuseeländische Regierung für Soldaten die aus dem ersten Weltkrieg zurückgekehrt waren, angelegt hatte. Als die Brücke fertig war haben sich aber bereits viele wieder aus der Region zurück gezogen und Anfang der 1940er haben alle Familien hier aufgegeben. So konnte sich die Natur die Gegend zurück erobern und diese Brücke ist ein Zeugnis aus der Zeit.

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Da hier keine Busse halten 🙂 sondern man hier nur zu Fuß, mit dem Kanu oder Jetboot (inkl. 45 Min Wanderung) hingelangt ist es nicht überlaufen und schön ruhig.

Wellington

Nach 14 Tagen Südinsel ging es nun mit der Fähre von Picton in die Hauptstadt nach Wellington und somit zum zweiten Teil unserer Reise, der uns über die Nordinsel führen wird. Zum Start haben wir uns für 2 Nächte ein Hotel in Wellington gebucht.

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Bye Bye Südinsel

Das Hotel lag direkt in der City. Super Ausgangspunkt um zu Fuß die Stadt zu erkunden. Wir waren aber auch mit dem Auto unterwegs um z.B. vom Mount Victoria Aussichtspunkt über die Stadt zu schauen oder zu den Weta Caves.

Eine Fahrt mit der Wellington Cable Car hinauf zum Botanischen Garten und einen Spaziergang durch selbigen zurück in die Stadt, um unter anderem das neuseeländische Parlamentsgebäude anzuschauen, haben wir auch unternommen. Auch dem Te Papa Tongarewa dem Nationalmuseum Neuseelands haben wir einen Besuch abgestattet. Ein wirklich riesiges Museum, welches die Geschichte und Kultur Neuseelands ausführlich darstellt. Sowohl die europäischen Siedler als auch die Maori sind vertreten. Und das Beste….der Eintritt ist frei!

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Wellington vom Mount Victoria Lookout

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Wellington Cable Car