Zum Abschluss…

… der Reise noch ein paar Impressionen aus Kapstadt.

Die bekannten bunten Häuser im kapholländischen Stil des Stadtteils Bo Kaap.

Bo Kaap Cortina 2

Bo Kaap

Der botanische Garten Kirstenbosch im Stadtteil Newlands am Osthang des Tafelbergs. Wunderschön angelegt, hier hätte man Stunden verbringen können. Viele Einheimische nutzen die schöne Umgebung für ein Picknick mit der Familie oder Freunden.

Botanischer Garten Kirstenbosch

Botanischer Garten

Und von unserem letzten Abend in Kapstadt ein Bild vom Sonnenuntergang.

Sunset Cape Town

Sunset in Kapstadt

Inzwischen sind wir wieder gut zu Hause angekommen.

Unser Fazit zu der Reise: wir haben nur einen kleinen Teil Südafrikas gesehen, dieser hat uns sehr gut gefallen. Die Landschaft ist so verschieden mit ihren vielen Bergketten, den beeindruckenden Küsten und Stränden. Ein besonderes Highlight waren die Safaris im Addo Elephant Nationalpark und im Kariega Game Reserve, absolut spannend und beeindruckend.

Das Abenteuer einer geführten Tour in einer kleinen Gruppe hat uns gefallen. Unsere Reiseleiterin und unser Fahrer sind tolle Menschen, es war eine schöne Reise mit ihnen. Auch mit unseren Mitreisenden sind wir gut ausgekommen, alle sind so verschieden und dennoch oder vielleicht auch grade deswegen haben wir uns alle gut verstanden, eine tolle Zeit zusammen verbracht und viel gelacht.

 

Kap-Halbinsel

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und 28°C Lufttemperatur, ein perfekter Tag um den südlichen Teil der Kap-Halbinsel zu erkunden. Die Halbinsel beginnt im Norden mit dem Tafelberg in Kapstadt und endet im Süden mit dem Kap der Guten Hoffnung und dem Cape Point. Unser erstes Ziel war Hout Bay. Hier haben wir eine Bootstour zur Robbeninsel Duiker Island unternommen. Die Insel  und auch die Klippen am Festland beherbergen eine der größten südafrikanischen Pelzrobben-Kolonien, welche hier in ihrer natürlichen Umgebung leben. Weiter ging es in das Cape of Good Hope Nature Reserve (Nationalpark) am Ende der Halbinsel. Hier stoppten wir am berühmten Kap der Guten Hoffnung. Es war schon cool hier mal zu stehen 🙂

Kap der Guten Hoffnung 2

Das berühmte Schild am südwestlichsten Punkt Afrikas

Kap der Guten Hoffnung

Kap der Guten Hoffnung (von Cape Point aus)

Anschließend sind wir hoch zum alten Leuchtturm, auf dem Cape Point. Von hier hat man eine wunderbare Aussicht auf das Kliff und den Ozean.

Cape Point Lighthouse

Cape Point Leuchtturm

Auf dem Rückweg nach Kapstadt machten wir noch Halt am Boulders Beach in Simon’s Town. Hier ist eine Brillenpinguin-Kolonie beheimatet. Sie leben direkt am Strand, der Bestandteil des Table-Mountain-Nationalpark ist.

Tafelberg

Weiter ging es nach Kapstadt, dem letzten Ort unserer Südafrikareise. Unser erstes Ziel dort war der Besuch auf dem Tafelberg. Mit einer Gondel, bei der sich die Plattform dreht, um allen den gleichen Blick zu ermöglichen, ging es rauf auf den Tafelberg.

Cape Town Cableway

Kapstadt Seilbahn

Oben angekommen bot sich ein fantastischer Blick auf Kapstadt, die Küste und Robben Island, wo Nelson Mandela viele Jahre in Gefangenschaft war.

Cape Town Kapstadt View

Ausblick auf Kapstadt

 

Tafelberg in Top

Auf dem Tafelberg

Dafür hat sich die knapp vierminütige Gondelfahrt auf jeden Fall gelohnt 🙂

 

Granatapfel – pomegranate

Einen kurzen, aber herrlichen Aufenthalt hatten wir auf der Farm Jan Harmsgat, in den Weinbergen rund um Swellendam. Wir wurden hier, wie überall bisher, herzlich begrüßt. Das Haupthaus ist ein altes umgebautes Farmhaus im holländischen Stil, die Unterkünfte sind wunderschön hergerichtete alte Gebäude, die ganze Anlage ist sehr gepflegt und hübsch angelegt.

Weinberge

Weinberge bei Swellendam

Wir haben bei einer kleinen Tour einen Überblick über die Farm und den Wein- und Granatapfelanbau bekommen, wir durften selbst Granatäpfel pflücken und direkt auf dem Feld naschen – sehr lecker.

Auf der Farm wird Granatapfel-Honig hergestellt, ca. 300 Gläser pro Jahr. Lt. der Managerin gibt es diesen Honig sehr selten, wir haben zum Frühstück davon probiert und zwei Gläser gekauft.

Garden Route

Über die Oyster Bay, in der wir zwei Tage verbracht haben, ging es zum Tsitsikamma Coastal National Park und damit zum Start der berühmten Garden Route. Die Garden Route ist eine der bekanntesten Landstriche Südafrikas. Mit einer kleinen Wanderung (dem Mouth Trail) im Tsitsikamma haben wir 2 sehr aktive Tage gestartet. Der Startpunkt des Mouth Trail ist direkt am Strand und endet an der Storms River Mouth Suspension Bridge. Der Mouth Trail ist ca. zwei Kilometer lang und gut zu gehen. Er führt zwar hoch und runter (am Ende knapp 400 Stufe), aber er ist gut ausgebaut. Unterwegs bietet sich immer wieder ein schöner Blick auf den Indischen Ozean

Oyster Bay

Oyster Bay

Storms River Mouth Suspension Bridge

Storms River Mouth Suspension Bridge

Einen kurzen Stopp machten wir auch am Big Tree. Ein rund 800 Jahre alter Yellowwood-Baum. Seine Höhe beträgt 37 m und der Stamm hat einen Umfang von rund 9 m.

Big Tree Yellowwood

Big Tree – Yellowwood

In der Stadt Plettenberg Bay, direkt am Indischen Ozean, war für 2 Tage unsere Unterkunft. Westlich der Stadt liegt die Robberg-Halbinsel, ein Naturschutzgebiet, in dem es einige Wanderwege gibt. Sie ist außerdem die Heimat einer großen Robbenkolonie. Eine knapp 3 stündige Wanderung um die Robberg Halbinsel haben wir in den frühen Morgenstunden unternommen. Die Wanderung war anspruchsvoll und es mussten schon mal die Hände zum Einsatz kommen, um Hindernisse zu überwinden. Man wurde aber mit einer fantastischen Aussicht über die Plettenberg Bucht belohnt.

Plettenberg Bay_Robberg

Plettenberg Bay vom Robberg aus

Robberg_Walk

Blick vom Robberg Walk

Kariega Game Reserve

Nach den tollen Erlebnissen im Addo-Elephant-Nationalpark ging es tierisch weiter. Die nächsten 2 Nächte war die Homestead Lodge im Kariega Game Reserve unser Zuhause. Mit einer eigenen Safari-Rangerin und eigenem Koch hatten wir die Freiheit, den Tag ganz nach unseren Wünschen zu gestalten. Homestead befindet sich in einem zurückgelegenen privaten Teil des Reservats. Insgesamt hatten wir hier 4 Safaris in einem offenen Jeep (3 am Tag und eine in der Nacht). Niemals hätten wir gedacht, dass wir wilden Tieren so nah kommen werden.

Bei unserer ersten Safari haben wir viele verschiedene Tiere in einem Tal gesehen. Ganz selbstverständlich vergnügten sich hier die Zebras, die Gnus, die Giraffen, die Nashörner, die Büffel und viele weitere Tiere zusammen. Ein besonderes Highlight waren die Tierbabys, auch Carry-Ann, unsere Rangerin, war so fasziniert vom dem drei Wochen alten Nashornbaby und von einem sehr neugierigen Giraffenkind. Bei den weiteren Safaris standen wir mehrfach am Rande (manchmal sogar mittendrin) in einer Elefantenherde. Einfach nur Wahnsinn, die Tiere haben sich nicht von unserem Besuch irritieren lassen, mal ein Blick zu uns rüber aber mehr auch nicht.

Giraffen_Kariega

Giraffen im Kariega

Teil einer Safari war auch eine Bootsfahrt auf dem Kariega River. Hier konnten wir am frühen morgen unter anderem Eisvögel beobachten.

Kariega_Fluss

Bootsfahrt auf dem Kariega River

Auch die Elefanten trafen wir im Kariega wieder.

Elefant_Kariega

Elefant im Kariega

Ein weiteres Highlight, für die Mutigen unter uns, war die Nachtfahrt. Am Tage hatten wir drei Löwinnen gesehen, die nach dem Fressen etwas versteckt ihren Mittagsschlaf genossen haben. Bei der Nachtfahrt haben sich auch die Löwen blicken lassen. Auch ein Flusspferd haben wir gesehen, am Tage leben sie nur im Wasser wegen der Sonne und ihrer sensiblen Haut.

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Löwen im Kariega

Es waren unheimlich tolle Erlebnisse, die man kaum beschreiben oder in Bildern zeigen kann. Man muss das selbst erlebt haben 🙂

Ins Reich der Elefanten

Der Addo-Elephant-Nationalpark ist der drittgrößte Nationalpark Südafrikas. Er beherbergt ca. 600 Elefanten auf 180.000 Hektar und ist somit das am dichtesten besiedelte Elefantenschutzgebiet Afrikas. Und genau dass war unser Tagesziel.

Wir haben recht schnell eine erste Herde dieser großartigen Tiere gefunden und konnten sie minutenlang beobachten.

Addo_Elefant

Elefanten am Wasserloch

Addo Elefant_2

Groß und Klein

Neben den Elefanten leben hier auch weitere Arten. Zebras, Kudus und Warzenschweine haben wir selbst gesehen. Löwen, Büffel und Nashörner haben sich aber nicht blicken lassen.

Ab morgen geht es 2 Tage in das Kariega Game Reserve und hier ist die Chance auf weitere Tierbegegnungen sehr hoch.

Von Paarl, über Oudtshoorn, nach Graaff-Reinet

Die letzten 2 Tage waren wir viel unterwegs und haben viel gesehen. Von Paarl ging es über Oudtshoorn, durch die Karoo nach Graaff-Reinet.

Unter anderem haben wir einen Abstecher in die Seweweekspoort-Schlucht unternommen. Eine schöne, felsige und raue Umgebung. Wegen der vielen Puffottern in der Gegend war es ratsam nur auf der Schotterstraße zu spazieren.

Seweweekspoort

Seweweekspoort-Schlucht

Zu unserer Unterkunft in Oudtshoorn gehörte eine Straußen- und Alfalfafarm. Der Besitzer hat uns ein Menge über die Aufzucht der Riesenvögel erzählt und uns einen Einblick in den Farmalltag gegeben. Da bekamen einige, zumindest kurzzeitig, ein schlechtes Gewissen weil es zum Abendessen Straußensteak gab, was wirklich gut war 🙂

Nach einem Besuch der Cango-Tropfsteinhöhlen am Fuße der Swartberge sind wir durch die karge und weite Landschaft der Karoo in Richtung Graaf-Reinet gefahren.

Karoo

Landschaft in der Karoo

Hier haben wir den ersten Nationalpark, den Camdeboo-Nationalpark, besucht. Dort haben wir fünf Kudus gesehen. Innerhalb des Nationalparks besichtigten wir das Valley of Desolation und hatten von dort einen schönen Ausblick auf die Weite der Karoo, auf Graaf-Reinet und den Sonnenuntergang.

Sunset Karoo

Sonnenuntergang in der Karoo

Karoo Heaven

Himmel über der Karoo

Reiseziel: Südafrika

Dieses Mal sollte es also nach Afrika gehen und als Einstieg dachten wir uns wäre Südafrika perfekt. Nur wenige Länder haben eine so faszinierende Geschichte wie die „Rainbow Nation“. Außerdem haben wir bereits viel von den traumhaften Landschaften, der tollen Tier- und Pflanzenwelt, den zahlreichen Naturparks und dem kristallblauen Meer gehört.

Am Ostersonntag ging es los, gestartet sind wir in Hamburg und nach knapp 15 Stunden Reisezeit in Kapstadt gelandet. Direkt am Flughafen haben wir unsere 6 Mitreisenden und unsere Reiseleiterin getroffen. Zum ersten Mal haben wir uns für eine durchorganisierte und geführte Rundreise entschieden. Fazit nach dem ersten Kennenlernen: mit der Gruppe sollte es sich 2 1/2 Wochen aushalten lassen 🙂

Vom Flughafen ging es nach Paarl. Dort befindet sich unsere erste Unterkunft, eingebettet in eine Olivenplantage, auf einem herrlich angelegten Grundstück mit Blick auf die Weinberge und die Klein-Drakenstein-Gebirgskette. Der Besitzer gab uns einen kleinen Einblick in die „Olivenkunde“. Natürlich durften wir auch das hier hergestellte Olivenöl probieren.

Von Paarl aus starteten wir am nächsten Tag zum Drakenstein Gefängnis (ehm. Victor Verster Gefängnis), in dem Nelson Mandela seine letzten Haftjahre verbrachte und wo er nach 27 Jahren am 11.02.1990 in die Freiheit entlassen wurde.  Schon beeindruckend wie er sich für sein Land eingesetzt hat. Amora, unsere Reiseleiterin, sagte passende dazu: „Die heutige Jugend Südafrikas sollte sich nicht in ihren Hass reinsteigern, sondern gemeinsam für eine wieder bessere Zukunft kämpfen“. Am Rande sei erwähnt: gestern starb Winnie Mandela, die letzte Frau von Nelson Mandela.

Nelson Mandela Drakenstein Correctional Centre

„Long Walk to Freedom“ – Nelson Mandela

Weiter ging es nach Franschhoek, einem hübschen französischen Städtchen, welches neben seinem idyllischen Ortsbild einen interessanten Einblick in die Siedlungsgeschichte Südafrikas bietet. Auf dem Rückweg zum Hotel  hielten wir an einem kleinen Weingut, wo eine Weinverkostung stattfand. Unsere ersten 1 1/2 Tage hier boten genug Freiraum zum Relaxen, was auch gut war nach einem Nachtflug mit kaum Schlaf 🙂 , ab morgen wird sich das ändern…

Hugenottendenkmal Franschhoek

Am Hugenottendenkmal in Franschhoek