Mahé

Zum Abschluss verbrachten wir einige Tage auf Mahé, der größten Insel der Seychellen. Auch hier dominieren weiße Sandstrände, Granitfelsen und mit tropischem Regenwald bedeckte Berge.

Einer der schönsten Strände auf Mahé ist der Anse Intendance, den wir besuchten und wo wir auch einige Zeit verbracht haben. Der puderweiße Sandstrand, der dicht bewachsene Berghang, das türkisblaue, wilde Meer und die eindrucksvollen Granitfelsen bilden eine Postkartenidylle. Die Anse Intendance ist der Inbegriff eines Traumstrandes – für viele einer der Schönsten der Seychellen.

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Anse Intendance

Der Pflanzen- und Gewürzgarten Le Jardin du Roi, ein interessantes Ausflugsziel auf Mahé, stand ebenso auf dem Plan, da man hier den Anbau der wichtigsten Gewürze der Seychellen erleben kann u.a. Zimt, Vanille, Nelken und Muskat oder an den Blüten von Hibiskus und Helikonien schnuppern. Zu den Bewohnern dort gehören auch eine Herde Riesenschildkröten.

Turtle

Riesenschildkröte

Ein Besuch von Victoria, der Hauptstadt der Seychellen, durfte auch nicht fehlen. Ihr wird nachgesagt die kleinste Hauptstadt der Welt zu sein. Der Ort hat seinen Charme, aber doch geht es in Victoria erheblich hektischer zu als in anderen Orten auf den Seychellen. Die Straßen sind vor allem während der Hauptverkehrszeiten verstopft. Das wohl bekannteste Wahrzeichen Victorias und gleichzeitig ein Nationaldenkmal ist der  Clocktower.

Clocktower in Victoria

Clocktower

Nach dem Spaziergang durch die Stadt waren wir nicht traurig wieder im Hotel zu sein und dem Sonnenuntergang zuzuschauen 🙂

Beau Vallon Beach Sunset

Sonnenuntergang am Beau Vallon 

Die zwei Wochen auf den Seychellen vergingen wie im Flug, nur die Fährfahrten dauerten aufgrund des Seegangs gefühlt ewig 😉

Wir freuen uns weitere traumhafte Orte auf der Welt gesehen zu haben und sind gespannt wo uns unsere nächste Reise hinführt.

La Digue

Die Überfahrt mit der Fähre (von Praslin) dauerte nur knapp 15 Minuten. Das Meer war ruhig und die Sonne schien. Was gleich auffiel das es hier auf La Digue noch einmal beschaulicher zugeht als auf Praslin.

Hafen La Digue

Anfahrt auf den Hafen La Digue

La Digue ohne Fahrrad ist nicht La Digue, jeder fährt hier Fahrrad – egal, ob Seychellois oder Urlauber. An jeder Ecke können Fahrräder ausgeliehen werden. Autos gibt es nur sehr wenige auf der Insel.

Zu Fuß und/ oder mit dem Rad haben wir einiges erkundet auf La Digue. Ein Besuch der Anse Source D’Argent zählt zu den Highlights auf La Digue und somit stand er auch auf unserer Liste ganz oben. Der Strand ist mit seinen Granitfelsformationen einzigartig und ein beliebtes Touristenziel. Viele machen alleine nur deswegen einen Tagesausflug nach La Digue. Um zum Anse Source D’Argent zu kommen, muss man durch den Park L’Union Estate. Hier kann man Vanillepflanzen, ein altes Kolonialhaus oder eine Kokosmühle anschauen.

Etwas spektakulärer ist der Grand Anse Strand – dieser Bilderbuchstrand mit seinen riesigen Wellen, umgeben von großen Granitfelsen, ist aber leider nicht zum Schwimmen. Hier könnte man stundenlang den donnernden Wellen zuschauen.

Für den letzten Tag haben wir uns den Besuch der Belle Vue Cafeteria vorgenommen. Ein sehr steiler Aufstieg geht zur Location mit super Aussicht auf La Digue und Praslin. Nach gut einer Stunde kommt man im „eigenden Saft kochend“ an 🙂

Bellevue Ausblick

Ausblick auf dem Weg zum Belle Vue

Bellevue Saft

Ausblick vom Belle Vue 🙂

La Digue hat uns sehr gut gefallen. Ein schönes Fleckchen Erde mit viel Charme, wunderschöner Natur und einer entspannten Lebensweise.

Morgen geht es weiter nach Mahé, wir sind gespannt…

Anse Lazio

An unserem letzten Tag auf Praslin haben wir den Strand Anse Lazio im Nordwesten der Insel besucht. Der weiße Sand ist fein wie Puderzucker, die Palmenkulisse malerisch, das Wasser klar, sogar die vielen bunten Fische wirken gut gelaunt. Hier haben wir einige Stunden verbracht. Das Schöne hier ist der Strand darf per Gesetz nicht durch ein Hotel „verschandelt“ werden. Leidglich zwei kleine Restaurants beim Strand zeigen das hier Zivilisation in der Nähe ist.

Anse Lazio Beach

Blick auf die Bucht

Anse Lazio

Anse Lazio

Am Nachmittag besuchten wir die Black Pearl Ocean Farm. Hier kann man sich über die Zucht der Schwarzen Perlen im Indischen Ozean informieren. Bei der Besichtigung erfährt man alles über die Technik der Perlenzucht und in einem separaten Videoraum werden alle komplizierten Schritte ausführlich gezeigt wie es zur Entwicklung einer Perle kommt. Da nur 5% der Perlen die perfekte Farbe und Form haben und wenn man den Aufwand der betrieben wird gesehen hat, dann kann man auch die Preise, welche im Shop auf dem Gelände aufgerufen werden, gut verstehen 🙂

Jetzt lassen wir Praslin, den ersten Teil unserer Seychellenreise, hinter uns. Nächster Stop La Digue.

 

Naturreservat Fond Ferdinand

Auch wenn das Vallée de Mai die Hauptattraktion von Praslin ist, lohnt es sich, die überaus spannende Alternative, das Naturreservat Fond Ferdinand, zu besuchen. Da dieses Reservat auch ganz in der Nähe unserer Unterkunft ist, haben wir es direkt als ersten Tagesziel nach dem Frühstück angefahren. Die hierher führende enge Straße ist ein wenig abenteuerlich mit den steilen Serpentinen, aber wir fahren sie nicht zum ersten Mal in diesem Urlaub.

Der Eintritt ist deutlich günstiger als im Vallée de Mai und ein persönlicher Guide ist immer inklusive. Nach einer kurzen Warnung (steile Anstiege, über 600!! Stufen), die uns aber nicht abschrecken konnte, ging der knapp 2 stündige „Spaziergang“ los. Fond Ferdinand soll 6x größer sein als das Maital und bietet noch mehr endemische Pflanzen- und Tierarten. Natürlich auch die Coco de Mer.

Die bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit doch ziemlich anstrengende Wanderung endete auf einem Aussichtspunkt, von dem man einen tollen Blick auf Praslin selbst, die Baie Sainte Anne und kleine vorgelagerte Inseln hat. Für den Rundumblick hat sich die Anstrengung doch gelohnt 🙂

Aussicht Fond Ferdinand

Rundblick nach der Anstrengung

Los gehts – Seychellen wir kommen

Eben noch im Büro und zack schon auf dem Weg zum Flughafen…

Nach knapp 11 Stunden Flugzeit und umsteigen in Dubai sind wir sicher auf Mahé, der Hauptinsel der Seychellen, gelandet. Von Mahé ging es mit der Cat Coco Fähre auf die Nachbarinsel Praslin, der ersten Station unserer Reise, auf der wir 5 Tage verbringen werden. Nach der Übernahme unseres Mietwagen ging es zum Hotel, im Linksverkehr haben wir uns problemlos zurecht gefunden.

Direkt gegenüber von unserer Unterkunft befindet sich ein kleiner, schöner Sandstrand Anse St Sauveur. Absolut idyllisch, nahezu menschenleer, einfach toll. Die Seychellen sind berühmt für ihre traumhaften Strände, wir freuen uns davon noch viele sehen zu dürfen.

Anse St Sauveur

Anse St Sauveur

Den Nachmittag unseres Ankunftstages haben wir verschlafen, kann passieren nach einer fast schlaflosen Nacht im Flieger 🙂 Heute starteten wir die Erkundung von Praslin, erstes Ziel war der Nationalpark Vallée de Mai. Er ist einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Seychellen und gehört seit 1983 zum UNESCO Weltnaturerbe. Das Vallée de Mai ist die Heimat der Seychellenpalme, die es nur auf Praslin und Curieuse gibt und deren Samen, der Coco de Mer, der Größte der Pflanzenwelt ist. Hier ging es auf einer 2 stündigen Rundwanderung durch einen dichten Dschungel aus Palmen. Es ging teils auf und ab, meist unter riesigen Palmenblättern entlang und oft musikalisch begleitet von Vogelgezwitscher.

Warum eigentlich nicht…

…die Seychellen. Die standen nie auf der Wunschliste, aber bei der Suche nach einem Urlaubsziel wo es Wasser, Palmen und tolle Strände gibt, rückten sie in unser Blickfeld.

Viele schwärmen nach ihrem Besuch von den Seychellen. Ja warum auch nicht? Wie wär’s mit den Seychellen? Überall wo es viel Wasser gibt, da fühlen wir uns wohl.

Wir studierten unzählige Reiseberichte und natürlich lassen wir es uns nicht nehmen alles individuell zu organisieren.

Entschieden haben wir uns für ein Seychellen Inselhopping zwischen der Hauptinsel Mahé, der zweitgrößten Insel Praslin und der kleinsten der drei bewohnten Hauptinseln LaDigue.

Die Flüge, die Fähren sowie die Übernachtungen auf den 3 Inseln buchten wir einzeln im Netz. Und jetzt wälzen wir wieder Reiseberichte und einen der wirklich wenigen ausführlichen Seychellen-Reiseführer um nicht nach 2 Wochen sagen zu müssen: wir waren nur baden 🙂

Seychellen - Route

Mahé –> Praslin –> LaDigue –> Mahé