Unsere Rundreise führte uns als nächstes nach Whistler.
Whistler ist ein schöner, moderner, durch die olympischen Winterspiele 2010 geprägter Ort, der sich vor der Kulisse zweier majestätischer Berge (Whistler Mountain mit 2.180 m und Blackomb Peak mit 2.440 m) erstreckt. Besonders beliebt ist er bei Wintersportlern und Mountainbikern. Aber auch für alle anderen gibt es jede Menge zu erleben.
Wir haben mit einem Stadtbummel begonnen und haben uns die olympischen Ringe am Whistler Olympic Plaza angesehen. Drum herum gibt es viele, gemütliche Sitzmöglichkeiten um die Sonne zu genießen. Es ist alles sehr schön angelegt und dadurch, dass es eine autofreie Zone ist, absolut entspannt.

Whistler Olympic Plaza
Um einen traumhaften Blick über die Berge, die Seen und das Tal zu bekommen, laden die Seilbahnen ein. Die Erste bringt einen von Whistler aus ca. 1.500 m hoch zum Whistler Mountain. Dort angekommen wartet das Highlight schlechthin, die „Peak 2 Peak Gondola“. Es handelt sich dabei um eine Luftseilbahn, die die beiden Skigebiete am Whistler Mountain und am Blackcomb Peak miteinander über das steile und tief eingeschnittene Tal des Fitzsimmons Creek hinweg verbindet. Sie hat gegenwärtig die größte Spannweite (über 3.000 m) aller Luftseilbahnen und die höchste Höhe über Grund (436 m). Es ist absolut verrückt, aber wir haben es wirklich getan, wir sind auch mitgefahren. Wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt, einer von uns hatte Spaß und der andere hat es einfach gehofft zu überleben 😉 Es ist wahnsinnig und immer noch schwer fassbar was technisch alles möglich ist. Im Winter führt vom Blackcomb Peak eine „normale“ Seilbahn wieder runter ins Tal, aber da derzeit noch Nebensaison ist gibt es nur den Weg zu Fuss oder den gleichen Rückweg, identisch zum Hinweg.

Peak 2 Peak
Als wären die aufregenden Gondelfahrten nicht schon genug für Angsthasen, haben wir uns am Folgetag noch in ein Wasserflugzeug gewagt 🙂 Wir haben einen 30minütigen Rundflug um Whistler gemacht. Auch das war total aufregend, krass wie nah man damit den Bergen kommen kann. Aber manchmal hat es auch ganz schön geruckelt, aber wie Ihr lesen könnt, auch das habe ich bzw. wir überstanden 🙂
Von Whistler aus geht es weiter nach Vancouver, dort werden wir in Kürze die Heimreise antreten.
















