Reykjavik

Das letzte große Ziel unserer Reise war Reykjavik. Auf dem Weg in die Stadt haben wir noch einen Abstecher zum Hekla Vulkan unternommen. Er gehört zu den 3 aktivsten Vulkanen Islands.

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Vulkan Hekla

Knapp 120.000 Einwohner leben in Reykjavik. Auf Grund ihrer Lage (269 Kilometer südlich des Polarkreises) ist es die nördlichste Hauptstadt der Welt. Die Hallgrímskirkja in Reykjavik muss man einfach gesehen haben. Die Kirche ist bereits von weitem sichtbar. Auffällig ist die Form, die dem Gebäude einen ganz besonderen Charme verleiht. Der Turm der Hallgrímskirkja ist fast 75 Meter hoch.

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Hallgrímskirkj

Bei unserem Spaziergang durch die Stadt sind wir auf diesen freundlichen Inselbewohner getroffen….ein Islandhund!

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Islandhund

Die besten Pommes, die wir je gegessen haben…. den kleiner Laden direkt neben der Haupteinkaufsstraße „Laugagevur“ haben wir durch Zufall gefunden. Hier werden ausschließlich Pommes mit diversen Soßen sowie Getränke verkauft. Die Kartoffeln werden hier noch per Hand geschnitten….frischer geht nicht 🙂

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Reykjavik Chips

Dann war unser Island-Urlaub auch schon vorüber. Das Land ist wirklich schön. Das Wetter kann zickig sein und innerhalb kürzester Zeit und weniger Kilometer umschlagen. Wir hatten aber die meiste Zeit echt Glück. Island und seine teilweise unberührte Natur muss man geniessen….. Bless!

 

 

Westmännerinseln (Vestmannaeyjar)

Die Westmännerinseln sind eine Inselgruppe südlich der isländischen Küste. Sie bestehen aus 14 Inseln. Nach Heimaey, die Größte der Westmännerinseln, geht die Fähre vom Fährhafen Landeyjahöfn.

Direkt um 09:45 Uhr ging es mit der ersten Fähre los.

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Westmännerinseln

Nach einem Spaziergang durch den Hafen war unser erster Anlaufpunkt das Eldheimar Museum, in dem gezeigt wird wie 5.000 Bewohner der Insel Heimaey, am 23. Januar 1973, dem Lavastrom des Vulkans Eldfell in letzter Minute entfliehen konnten und wie die niedergebrannte und von Vulkanasche überdeckte Stadt wiederauferstanden ist. Danach sind wir noch etwas durch Heimaey und am Fuße des Eldfell entlang geschlendert. 13:30 Uhr ging die Fähre zurück nach Landeyjahöfn.

Fast in Sichtweite des Hafens ist der Wasserfall Seljalandsfoss. Dieser ist auf fast jeder Islandpostkarte zu finden. Ein Stop war hier natürlich selbstredend.

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Seljalandsfoss

In unmittelbarer Nähe gibt es weitere kleinere Wasserfälle, von denen der Gljúfrabúi-Wasserfall am beeindruckendsten ist. Dieser stürzt in einer kleinen Schlucht in die Tiefe welche man betreten kann und dann natürlich auch etwas nass wird 🙂

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Gljúfrabúi-Wasserfall

 

Faszination Gletscher

Der See Jökulsárlón ist der größte und bekannteste Gletschersee in Island. Er ist bekannt für die auf ihm treibenden Eisberge die sich von der Gletscherzunge des Breiðamerkurjökull lösten. Dieses beeindruckende Ziel stand natürlich auch auf unserer Liste.

Jökulsárlón_2

Jökulsárlón

Breiðamerkurjökull

Breiðamerkurjökull

Direkt vom Gletschersee führt ein Fluss zum Meer. Auch an dem dazugehörigen Strand kann man die kleinen Eisberge sehen -Wahsinn, Eisberge am Strand 🙂

Strand

Eis am Strand

Die Ringstraße 1 führt im Süden des Vatnajökull an mehreren Gletscherzungen vorbei. Die ein oder andere haben wir uns aus der Nähe angesehen.

Skaftafellsjökull

Skaftafellsjökull

Der Nordosten

Der Blick über den Mývatn (dt. Mückensee) war herrlich. Zum Glück hat er seinem Namen keine Ehre gemacht.

Mývatn_Abend

Mývatn

Heut ging es unter anderem nach Dimmuborgir, wobei es sich um ein Lavafeld und die Überreste eines Lavasees handelt. Hier kann man skurrile Lavaskulpturen besichtigen. Ein aktives und sich ständig veränderndes Feld heißer Quellen namens „Hverarönd“, auch „Hverir“, war im Anschluss das Ziel. Hier gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Thermalquellen, kochender Schlammtümpel und Schlammtöpfe sowie Fumarolen und Sofataren (Dampfaustrittsstellen). Echt beeindruckend, aber wegen des Schwefelgeruchs auch kein Ort zum längeren Verweilen.

Hverir

Hverir – Hochtemperaturgebiet

Später wurde die Landschaft wieder grüner und wir sind auf dem Weg nach Bakkagerði eine ganze Zeit den Borgarfjörður eystri entlang gefahren. Der Ort Bakkagerði galt schon immer als besonderer Sitz von Elfen. Dicht beim Ort befindet sich nach der Überlieferung eine der Residenzen des Elfenkönigs und seines Hofstaates unter dem Felsen Álfaborg. Elfen gehören zu Island, aber gesehen haben wir sie nicht.

Borgarfjörður eystri

Borgarfjörður eystrid

Wasserfälle und Vulkane

Ob im Norden, Süden, Osten oder im Westen: Islands Landschaft ist übersät von Wasserfällen in den verschiedensten Formen und Größen. Jeder Foss, wie er in der Landessprache heißt, hat seinen ganz eigenen Reiz und ist auf seine Art und Weise einzigartig und faszinierend.

Heute haben wir drei besonders schöne Exemplare besucht:

Godafoss

Godafoss

Hafragilsfoss

Hafragilsfoss

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Dettifoss

Es werden nicht die Letzten auf unserer Reise sein.

Am Ende des Tages stoppten wir an den Kratern und Lavafeldern im Vulkangebiet Krafla. Hier sind wir einmal um den Kratersee spaziert. Ein schöner Abschluss eines tollen Tages. Danach ging es zu unserem Hotel an den Mývatn.

Krafla

Krafla/Kratersee Stora Viti

Snæfellsnes Halbinsel bis Akureyri

Am zweiten und dritten Tag unserer Rundreise waren wir sehr viel unterwegs, insgesamt haben wir an den beiden Tagen ca. 550 Kilometer mit dem Auto zurück gelegt.  Das Wetter war an den beiden Tagen eher durchwachsen, meist grau und hin und wieder ein Regenschauer, wenn wir angehalten haben hatten wir jedoch Glück und es regnete nicht oder nieselte nur ganz leicht.

Erster Stop war an den Lavawasserfällen Hraunfossar. Sie sind Wasserfälle des Flusses Hvitá im Westen Islands. Ihr Name leitet sich davon ab, dass sie direkt aus der Lava (isl. hraun) zu entspringen scheinen.

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Hraunfossa

Am Fuße des mächtigen Snæfellsjökull liegt der Strandabschnitt Djúpalónssandur, an dem wir ebenfalls hielten. Der dunkle Strand ist durch einen Vulkanausbruch entstanden, dessen Lava bis fast zum Meer floss. Allein der Weg zum Strand ist märchenhaft, skurril geformte Fels- und Lavagesteine säumen den Weg. Moose, bunte Flechten, Tang, Algen und Muscheln, aber vor allem seine kleinen glattgeschliffenen schwarzen Kiesel machen diesen Strand zu einem besonderen Erlebnis. Im Jahre 1948 strandete ein großer Trawler an der Küste. Noch heute sind hier rostige Teile des Wracks zu finden.

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Djúpalónssandur mit Wrackteilen

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Djúpalónssandur

Unsere erste F-Straße (= schlechte Schotterpiste und nur für Allradfahrzeuge erlaubt) führte uns über den Snæfellsjökull-Pass. Schlechte Straße, aber dafür war eine schöne Landschaft zu sehen, wenn auch leider oftmals nur im Nebel.

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Panorama auf dem Pass

 

Island bei herrlichem Sonnenschein

Unser erster Tag auf Island begann bei recht frischen vier Grad und bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein.

Wir hatten uns mit dem Golden Circle einiges vorgenommen. Los ging es im Nationalpark Pingvellir, im Südwesten von Island, etwa 40 km östlich der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Absolutes Highland war hier der Wasserfall Öxarárfoss, diesen erreichten wir durch die Schlucht Almannagjá.

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Fluss Öxará

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Silvra-Spalte

Weiter ging es zum Geothermalgebiet Haukadaldur mit dem Großen Geysir (Namensgeber aller Geysire) und dem Geysir Strokkur. Ein Ausbruch ist schon imposant, wobei der Zuverlässige von den beiden der Strokkur ist, denn er bricht ca. alle 10 Min. aus.

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Alles unter Dampf…..

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Strokkur

Den Abschluss bildete der Wasserfall Gullfoss. Hierzu lässt sich nur sagen….Traumhaft.

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Gullfoss

Island 2016 – Vorbereitungen abgeschlossen

Island ruft!

Die Urlaubsanträge sind durch …. Flüge, Mietwagen und Hotels gebucht.

Die Routenplanung ist bei elf Tagen Island ziemlich einfach – nämlich einmal entlang der Ringstraße 1 um die Insel. Der Klassiker…… Wir müssen nur noch entscheiden, welche Umwege wir gerne mit nehmen und an welchen Orten wir uns wie lange aufhalten möchten.

Island_Tour