Sebalen unterwegs…

Reiseberichte

Sebalen unterwegs…

Abel Tasman National Park

Der Abel Tasman National Park ist besonders bekannt für seine goldenen Strände, seine Klippen aus Granit sowie seiner berühmten Küstenwanderung…..dem Abel Tasman Coast Track einer der Great Walks in Neuseeland. Man wandert entlang unzähliger Strände, durch Wälder und man hat immer wieder einen einmaligen Blick auf die Küste. Diesen 51 Kilometer langen Wanderweg kann man innerhalb von drei Tagen absolvieren. Da wir nicht so viel Zeit hatten, haben wir uns für einen Teilabschnitt entschieden. Wir sind die knapp 11 km zwischen Awaroa und Medlands Beach gelaufen. Mit dem Wassertaxi ging es um 9 Uhr los. Wir wurden direkt am Stand abgesetzt und hatten dann bis 15:30 Zeit Medlands Beach zu erreichen.

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Awaroa Bay

Vom Strand ging es dann direkt in den Wald, von wo es immer wieder einen schönen Blick auf die Küste gab.

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Das Ziel, den Medlands Beach, haben wir überpünktlich erreicht so dass wir noch etwas den Strand genießen konnten.

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Medlands Beach

Hokitika – West Coast

Auf dem Weg nach Hokitika haben wir am Franz-Josef Gletscher gehalten. Dort sind wir, bevor es dichter an den Gletscher ging, den Peter´s Pool Walk gelaufen. Hier kommt man zu einem kleinen See der vor etwa 200 Jahren durch den Gletscher entstanden ist.  In ihm spiegelt sich, wenn man Glück hat, auch schön die Bergwelt. Wir hatten Glück 😉

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Laut einem Hinweisschild war der Gletscher 1878 noch unmittelbar hinter dem See und 1954 zumindest von dem Standort noch deutlich zu erkennen. Jetzt muss man ihm schon ein bisschen mehr entgegen laufen.

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Weiter ging es dann nach Hokitika. Der Sonnenuntergang hier hat uns schon 2012 sehr gefallen, so dass wir natürlich pünktlich ankommen mussten.

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Lake Matheson

Nach Queenstown hieß unser nächstes Ziel Fox Glacier. Bei unserem ersten Besuch hier 2012 haben wir einen Hubschrauberflug über die Fox- und Franz-Josef-Gletscher gemacht und sind sogar auf dem Fox-Gletscher gelandet, dass war ein tolles Erlebnis – nachdem die erste Aufregung darüber das erste Mal in einem Hubschrauber zu sitzen vorbei war 😉

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Dieses Mal wollten wir uns den Lake Matheson und seine Umgebung anschauen. Der Lake Matheson ist auf vielen Postkarten zu finden. Da er berühmt dafür ist, dass von Nordwesten gesehen sich Mount Cook und Mount Tasman auf der Wasseroberfläche spiegeln.

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Die ganze Nacht über hatte es geregnet, selbst als wir los gefahren sind regnete es noch ein wenig. Aber das Wetter wurde immer besser und wir haben einen richtig schönen Tag in einer wunderschönen Landschaft erlebt.

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Queenstown

„Queenstown ist eines der beliebtesten Ziele in Neuseeland. Wer die Region besucht wird sofort verstehen warum“. Dem können wir absolut zustimmen. Queenstown ist umgeben von Flüssen und Bergen und dadurch landschaftlich wunderschön. Bereits bei der Anreise hatten wir einen tollen Blick auf den Lake Wakatipu, bei strahlendem Sonnenschein 🙂

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Die Stadt hat für jeden was zu bieten: Bummeln in der Innenstadt, relaxen am Strand oder im Queenstown Garden, einem toll angelegten Park. Mit der Skyline Gondola kann man zu einer Aussichtsplattform fahren, von der aus man einen fantastischen Blick hat. Berühmt ist Queenstown auch für seine Aktionangebote, wie Jetboot fahren oder Bungeejumping (von der historischen Kaweraubrücke). Wir haben einigen Bungeespringern zugesehen, manche waren ganz cool und man hat ihnen überhaupt nicht angesehen das es gleich 43 Meter kopfüber in die Tiefe geht. Wiederum andere waren sehr, sehr aufgeregt. Die Warteschlange war so lang, sonst wären wir natürlich auch gesprungen 😉

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Zwei Tage waren wir in Queenstown, wir haben die Zeit dort sehr genossen. Wir waren viel unterwegs: in der Stadt und am Wasser. Und auch von oben haben wir uns den tollen Blick über Queenstown nicht entgehen lassen. Tierisch wurde es im Kiwi Birdlife Park, einem familiengeführten Park mitten in der Stadt. Wir haben dort sogar Kiwis, das Nationalsymbol Neuseelands, gesehen.

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Doubtful Sound

Da wir 2012 den Milford Sound besuchten, war dieses Mal für uns klar dass es zum Doubtful Sound geht. Wir haben eine Tagestour gebucht, die uns inkl. einer Bootstour über den Lake Manapouri und einer Bustour über den Wilmot Pass dann 3 Stunden durch den Doubtful Sound führt. Er ist dreimal so lang wie der Milford Sound und seine Fläche ist ca. zehnmal so groß. Der große Vorteil…. er ist deutlich weniger besucht. Auch das Wetter sollte laut Vorhersage mitspielen.

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Sonnenaufgang bei der Überfahrt auf dem Lake Manapouri

Der Doubtful Sound lag dann zwar unter einer Wolkendecke aber das machte den Ort nicht wenige beeindruckend. Zum Glück blieb es trocken.

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Doubtful Sound

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Doubtful Sound

Wir haben Seelöwen, Pinguine und sogar mehrfach Delfine gesehen. Laut Guide ein Glückstag 🙂 . Die Delfine kamen ganz dicht an unser Schiff heran, es war ein tolles Erlebnis sie so nah, wenn auch immer nur kurz, zu sehen. Als es den Eindruck machte die Delfine hatten sich zurückgezogen, sprang einer ganz dicht vor uns hoch – toll 🙂

Southern Scenic Route Teil 2: Invercargill nach Manapouri

Ein kurzer Abstecher nach Bluff, der südlichsten Ortschaft der Südinsel und wir haben uns weiter auf der Southern Scenic Route in Richtung Fiordland begeben. In Bluff ist der Stirling Point, nach dem Slope Point einer der südlichsten Punkte der Südinsel. Hier endet auch Neuseelands State Highway 1, der über 2.047 Kilometern beide Inseln in Nord/Süd-Richtung durchzieht.

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Immer wieder konnte man an schönen Stränden und Buchten anhalten und den Blick auf den Pazifik genießen wie z.B. am Gemstone Beach.

Wir waren frühzeitig in Manapouri, haben eingecheckt und sind dann noch weiter nach TeAnau gefahren. Auf der Hälfte der Strecke gibt es einen schönen Blick auf den Waiau River. Der Fluss wird Herr der Ringe Zuschauern als Anduin bekannt sein 🙂

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Nach einem Spaziergang durch TeAnau und entlang des Lake TeAnau sind wir dann zurück zu unserem Hotel nach Manapouri gefahren. Hier konnten wir dann von unserem Hotelzimmer aus noch den Sonnenuntergang mit Blick über den Lake Manapouri genießen.

Für den nächsten Tag haben wir eine Tour auf den Doubtful Sound gebucht….das Wetter soll perfekt werden.

Southern Scenic Route Teil 1: von Dunedin nach Invercargill

Nachdem wir etwas durch Dunedin gelaufen sind, ging die Fahrt auf der Southern Scenic Route weiter Richtung Süden. Am Nugget Point haben wir Halt gemacht. Das Nugget Point Lighthouse liegt auf einem ca. 130m hohen Felsvorsprung. Ihm vorgelagert befinden sich einige kleinere Felsen im Wasser, die wie im Meer verstreute „Nuggets“ wirken.

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Etwas abseits der Route liegen die Purakauni Falls, die nach einem kurzen Spaziergang durch den Busch erreichbar sind. Auch ein typisches Postkartenmotiv was wir uns nicht entgehen lassen wollten, wenn wir schon einmal in der Gegend sind 🙂

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Leider wurde nun erstmals während unserer Neuseelandreise das Wetter schlechter. Aber mit der richtigen Kleidung  kein Problem. Unsere noch anstehenden Ziele für den Tag haben wir trotzdem angefahren, auch wenn der Regen in Verbindung mit dem starken Wind die Stops etwas kürzer machte. Curio Bay und Slope Point wären bei Sonnenschein sicher einen längeren Stop wert. Curio Bay ist bekannt für seinen versteinerten Wald. Der versteinerte Wald (Petrified Forest) wird zurückdatiert auf die Jura Zeit. Die versteinerten Bäume sind vor ungefähr 180 Millionen Jahren gewachsen. Lang ist´s her….

Slope Point ist der südlichste Punkt der Südinsel Neuseelands. Nach einer ca. 20 Minuten kurzen Wanderung über eine Schafweide ist er zu erreichen. Der Wind hier war wirklich extrem aber die Aussicht zusammen mit dem Wellenspiel war sehr schön.

Am Abend haben wir dann unser Hotel in Invercargill erreicht. Das nächste Ziel hieß Manapouri.

Hooker Valley, Mt Cook und Lake Pukaki

Da wir direkt in Mount Cook Village übernachtet haben, hatten wir es nicht weit bis zum Ausgangspunkt des Hooker Valley Track. Ein wunderschöner 10 km Spaziergang durch das Hooker Valley zum Gletschersee. Es mussten 3 Hängebrücken überquert werden die für den ein oder anderen schon eine Herausforderung waren 🙂 . Unterwegs gab es eine fantastische Aussicht auf den Aoraki/Mount Cook.

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Den Rest des Tages waren wir im Auto unterwegs. Nach einem Stopp am Lake Pukaki sind wir noch bis Dunedin gefahren.

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Mt Sunday und Lake Tekapo

Der Mt Sunday ist im Vergleich zum Mt Cook deutlich kleiner, aber nicht weniger beeindruckend. Gestern waren wir auf dem Mt Sunday Track unterwegs, teilweise ging es steil bergauf und das war verdammt anstrengend. Aber die Aussicht entschädigt fast für alles ;-). Die absolut leer erscheinende Umgebung ist wunderschön von den neuseeländischen Alpen umrahmt. Was Mt Sunday noch interessanter macht, ist die Tatsache, dass er als eine der schönsten Mittelerde-Kulissen überhaupt eine gewissen Berühmtheit erlangt hat –> Edoras.

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Wir haben uns dort eine Zeit lang aufgehalten, weil wir fast allein waren und die Landschaft wirklich fesselnd ist. Den nächsten Halt machten wir dann am Lake Tekapo. Hier stoppten wir an der „Church of the Good Shepherd“, der wohl meist fotografierten Kirche Neuseelands. Für einen besseren Blick über den Lake Tekapo sind wir noch auf den Mt John gefahren, auf dem es neben dem Observatorium der University of Canterbury auch ein kleines Café gibt.

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Kia Ora, Aotearoa!

Beeindruckt von vielen wunderschönen Bildern und interssanten Erzählungen zweier Neuseelandliebhaber sind wir 2012 zum ersten Mal nach Neuseeland gereist. 5 Jahre später freuen wir uns riesig wieder hier sein zu können, denn auch uns hat Neuseeland absolut fasziniert und begeistert.

Dieses Mal startet unsere Neuseelandrundreise nicht von Auckland, sondern von Christchurch. Von dort aus hieß unser erstes Ziel Akaroa, auf der Banks Peninsula. Der Tag startete mit herrlichem Sonnenschein. Perfektes Wetter also für eine Harbour & Nature Tour mit einem Katamaran.

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Es ging es durch die Bucht von Akaroa raus auf den Pazifik. Absolutes Highlight waren die Hector-Delfine, die unser Boot zeitweise begleitet haben. Das sind die kleinsten Vertreter der Delfine und es gibt sie ausschließlich in den Gewässern um Neuseeland. Wir konnten auch Seevögel und eine Familie Seelöwen in freier Wildbahn beobachten.

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Am Nachmittag haben wir uns auf den Weg in Richtung Methven begeben. Dort angekommen haben wir uns noch zu ein bisschen Bewegung entschlossen auf dem Rakaia Gorge Walkway.

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