La Digue

Die Überfahrt mit der Fähre (von Praslin) dauerte nur knapp 15 Minuten. Das Meer war ruhig und die Sonne schien. Was gleich auffiel das es hier auf La Digue noch einmal beschaulicher zugeht als auf Praslin.

Hafen La Digue

Anfahrt auf den Hafen La Digue

La Digue ohne Fahrrad ist nicht La Digue, jeder fährt hier Fahrrad – egal, ob Seychellois oder Urlauber. An jeder Ecke können Fahrräder ausgeliehen werden. Autos gibt es nur sehr wenige auf der Insel.

Zu Fuß und/ oder mit dem Rad haben wir einiges erkundet auf La Digue. Ein Besuch der Anse Source D’Argent zählt zu den Highlights auf La Digue und somit stand er auch auf unserer Liste ganz oben. Der Strand ist mit seinen Granitfelsformationen einzigartig und ein beliebtes Touristenziel. Viele machen alleine nur deswegen einen Tagesausflug nach La Digue. Um zum Anse Source D’Argent zu kommen, muss man durch den Park L’Union Estate. Hier kann man Vanillepflanzen, ein altes Kolonialhaus oder eine Kokosmühle anschauen.

Etwas spektakulärer ist der Grand Anse Strand – dieser Bilderbuchstrand mit seinen riesigen Wellen, umgeben von großen Granitfelsen, ist aber leider nicht zum Schwimmen. Hier könnte man stundenlang den donnernden Wellen zuschauen.

Für den letzten Tag haben wir uns den Besuch der Belle Vue Cafeteria vorgenommen. Ein sehr steiler Aufstieg geht zur Location mit super Aussicht auf La Digue und Praslin. Nach gut einer Stunde kommt man im „eigenden Saft kochend“ an 🙂

Bellevue Ausblick

Ausblick auf dem Weg zum Belle Vue

Bellevue Saft

Ausblick vom Belle Vue 🙂

La Digue hat uns sehr gut gefallen. Ein schönes Fleckchen Erde mit viel Charme, wunderschöner Natur und einer entspannten Lebensweise.

Morgen geht es weiter nach Mahé, wir sind gespannt…

Anse Lazio

An unserem letzten Tag auf Praslin haben wir den Strand Anse Lazio im Nordwesten der Insel besucht. Der weiße Sand ist fein wie Puderzucker, die Palmenkulisse malerisch, das Wasser klar, sogar die vielen bunten Fische wirken gut gelaunt. Hier haben wir einige Stunden verbracht. Das Schöne hier ist der Strand darf per Gesetz nicht durch ein Hotel „verschandelt“ werden. Leidglich zwei kleine Restaurants beim Strand zeigen das hier Zivilisation in der Nähe ist.

Anse Lazio Beach

Blick auf die Bucht

Anse Lazio

Anse Lazio

Am Nachmittag besuchten wir die Black Pearl Ocean Farm. Hier kann man sich über die Zucht der Schwarzen Perlen im Indischen Ozean informieren. Bei der Besichtigung erfährt man alles über die Technik der Perlenzucht und in einem separaten Videoraum werden alle komplizierten Schritte ausführlich gezeigt wie es zur Entwicklung einer Perle kommt. Da nur 5% der Perlen die perfekte Farbe und Form haben und wenn man den Aufwand der betrieben wird gesehen hat, dann kann man auch die Preise, welche im Shop auf dem Gelände aufgerufen werden, gut verstehen 🙂

Jetzt lassen wir Praslin, den ersten Teil unserer Seychellenreise, hinter uns. Nächster Stop La Digue.

 

Naturreservat Fond Ferdinand

Auch wenn das Vallée de Mai die Hauptattraktion von Praslin ist, lohnt es sich, die überaus spannende Alternative, das Naturreservat Fond Ferdinand, zu besuchen. Da dieses Reservat auch ganz in der Nähe unserer Unterkunft ist, haben wir es direkt als ersten Tagesziel nach dem Frühstück angefahren. Die hierher führende enge Straße ist ein wenig abenteuerlich mit den steilen Serpentinen, aber wir fahren sie nicht zum ersten Mal in diesem Urlaub.

Der Eintritt ist deutlich günstiger als im Vallée de Mai und ein persönlicher Guide ist immer inklusive. Nach einer kurzen Warnung (steile Anstiege, über 600!! Stufen), die uns aber nicht abschrecken konnte, ging der knapp 2 stündige „Spaziergang“ los. Fond Ferdinand soll 6x größer sein als das Maital und bietet noch mehr endemische Pflanzen- und Tierarten. Natürlich auch die Coco de Mer.

Die bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit doch ziemlich anstrengende Wanderung endete auf einem Aussichtspunkt, von dem man einen tollen Blick auf Praslin selbst, die Baie Sainte Anne und kleine vorgelagerte Inseln hat. Für den Rundumblick hat sich die Anstrengung doch gelohnt 🙂

Aussicht Fond Ferdinand

Rundblick nach der Anstrengung

Los gehts – Seychellen wir kommen

Eben noch im Büro und zack schon auf dem Weg zum Flughafen…

Nach knapp 11 Stunden Flugzeit und umsteigen in Dubai sind wir sicher auf Mahé, der Hauptinsel der Seychellen, gelandet. Von Mahé ging es mit der Cat Coco Fähre auf die Nachbarinsel Praslin, der ersten Station unserer Reise, auf der wir 5 Tage verbringen werden. Nach der Übernahme unseres Mietwagen ging es zum Hotel, im Linksverkehr haben wir uns problemlos zurecht gefunden.

Direkt gegenüber von unserer Unterkunft befindet sich ein kleiner, schöner Sandstrand Anse St Sauveur. Absolut idyllisch, nahezu menschenleer, einfach toll. Die Seychellen sind berühmt für ihre traumhaften Strände, wir freuen uns davon noch viele sehen zu dürfen.

Anse St Sauveur

Anse St Sauveur

Den Nachmittag unseres Ankunftstages haben wir verschlafen, kann passieren nach einer fast schlaflosen Nacht im Flieger 🙂 Heute starteten wir die Erkundung von Praslin, erstes Ziel war der Nationalpark Vallée de Mai. Er ist einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Seychellen und gehört seit 1983 zum UNESCO Weltnaturerbe. Das Vallée de Mai ist die Heimat der Seychellenpalme, die es nur auf Praslin und Curieuse gibt und deren Samen, der Coco de Mer, der Größte der Pflanzenwelt ist. Hier ging es auf einer 2 stündigen Rundwanderung durch einen dichten Dschungel aus Palmen. Es ging teils auf und ab, meist unter riesigen Palmenblättern entlang und oft musikalisch begleitet von Vogelgezwitscher.

Warum eigentlich nicht…

…die Seychellen. Die standen nie auf der Wunschliste, aber bei der Suche nach einem Urlaubsziel wo es Wasser, Palmen und tolle Strände gibt, rückten sie in unser Blickfeld.

Viele schwärmen nach ihrem Besuch von den Seychellen. Ja warum auch nicht? Wie wär’s mit den Seychellen? Überall wo es viel Wasser gibt, da fühlen wir uns wohl.

Wir studierten unzählige Reiseberichte und natürlich lassen wir es uns nicht nehmen alles individuell zu organisieren.

Entschieden haben wir uns für ein Seychellen Inselhopping zwischen der Hauptinsel Mahé, der zweitgrößten Insel Praslin und der kleinsten der drei bewohnten Hauptinseln LaDigue.

Die Flüge, die Fähren sowie die Übernachtungen auf den 3 Inseln buchten wir einzeln im Netz. Und jetzt wälzen wir wieder Reiseberichte und einen der wirklich wenigen ausführlichen Seychellen-Reiseführer um nicht nach 2 Wochen sagen zu müssen: wir waren nur baden 🙂

Seychellen - Route

Mahé –> Praslin –> LaDigue –> Mahé

Zum Abschluss…

… der Reise noch ein paar Impressionen aus Kapstadt.

Die bekannten bunten Häuser im kapholländischen Stil des Stadtteils Bo Kaap.

Bo Kaap Cortina 2

Bo Kaap

Der botanische Garten Kirstenbosch im Stadtteil Newlands am Osthang des Tafelbergs. Wunderschön angelegt, hier hätte man Stunden verbringen können. Viele Einheimische nutzen die schöne Umgebung für ein Picknick mit der Familie oder Freunden.

Botanischer Garten Kirstenbosch

Botanischer Garten

Und von unserem letzten Abend in Kapstadt ein Bild vom Sonnenuntergang.

Sunset Cape Town

Sunset in Kapstadt

Inzwischen sind wir wieder gut zu Hause angekommen.

Unser Fazit zu der Reise: wir haben nur einen kleinen Teil Südafrikas gesehen, dieser hat uns sehr gut gefallen. Die Landschaft ist so verschieden mit ihren vielen Bergketten, den beeindruckenden Küsten und Stränden. Ein besonderes Highlight waren die Safaris im Addo Elephant Nationalpark und im Kariega Game Reserve, absolut spannend und beeindruckend.

Das Abenteuer einer geführten Tour in einer kleinen Gruppe hat uns gefallen. Unsere Reiseleiterin und unser Fahrer sind tolle Menschen, es war eine schöne Reise mit ihnen. Auch mit unseren Mitreisenden sind wir gut ausgekommen, alle sind so verschieden und dennoch oder vielleicht auch grade deswegen haben wir uns alle gut verstanden, eine tolle Zeit zusammen verbracht und viel gelacht.

 

Kap-Halbinsel

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und 28°C Lufttemperatur, ein perfekter Tag um den südlichen Teil der Kap-Halbinsel zu erkunden. Die Halbinsel beginnt im Norden mit dem Tafelberg in Kapstadt und endet im Süden mit dem Kap der Guten Hoffnung und dem Cape Point. Unser erstes Ziel war Hout Bay. Hier haben wir eine Bootstour zur Robbeninsel Duiker Island unternommen. Die Insel  und auch die Klippen am Festland beherbergen eine der größten südafrikanischen Pelzrobben-Kolonien, welche hier in ihrer natürlichen Umgebung leben. Weiter ging es in das Cape of Good Hope Nature Reserve (Nationalpark) am Ende der Halbinsel. Hier stoppten wir am berühmten Kap der Guten Hoffnung. Es war schon cool hier mal zu stehen 🙂

Kap der Guten Hoffnung 2

Das berühmte Schild am südwestlichsten Punkt Afrikas

Kap der Guten Hoffnung

Kap der Guten Hoffnung (von Cape Point aus)

Anschließend sind wir hoch zum alten Leuchtturm, auf dem Cape Point. Von hier hat man eine wunderbare Aussicht auf das Kliff und den Ozean.

Cape Point Lighthouse

Cape Point Leuchtturm

Auf dem Rückweg nach Kapstadt machten wir noch Halt am Boulders Beach in Simon’s Town. Hier ist eine Brillenpinguin-Kolonie beheimatet. Sie leben direkt am Strand, der Bestandteil des Table-Mountain-Nationalpark ist.

Tafelberg

Weiter ging es nach Kapstadt, dem letzten Ort unserer Südafrikareise. Unser erstes Ziel dort war der Besuch auf dem Tafelberg. Mit einer Gondel, bei der sich die Plattform dreht, um allen den gleichen Blick zu ermöglichen, ging es rauf auf den Tafelberg.

Cape Town Cableway

Kapstadt Seilbahn

Oben angekommen bot sich ein fantastischer Blick auf Kapstadt, die Küste und Robben Island, wo Nelson Mandela viele Jahre in Gefangenschaft war.

Cape Town Kapstadt View

Ausblick auf Kapstadt

 

Tafelberg in Top

Auf dem Tafelberg

Dafür hat sich die knapp vierminütige Gondelfahrt auf jeden Fall gelohnt 🙂

 

Granatapfel – pomegranate

Einen kurzen, aber herrlichen Aufenthalt hatten wir auf der Farm Jan Harmsgat, in den Weinbergen rund um Swellendam. Wir wurden hier, wie überall bisher, herzlich begrüßt. Das Haupthaus ist ein altes umgebautes Farmhaus im holländischen Stil, die Unterkünfte sind wunderschön hergerichtete alte Gebäude, die ganze Anlage ist sehr gepflegt und hübsch angelegt.

Weinberge

Weinberge bei Swellendam

Wir haben bei einer kleinen Tour einen Überblick über die Farm und den Wein- und Granatapfelanbau bekommen, wir durften selbst Granatäpfel pflücken und direkt auf dem Feld naschen – sehr lecker.

Auf der Farm wird Granatapfel-Honig hergestellt, ca. 300 Gläser pro Jahr. Lt. der Managerin gibt es diesen Honig sehr selten, wir haben zum Frühstück davon probiert und zwei Gläser gekauft.

Garden Route

Über die Oyster Bay, in der wir zwei Tage verbracht haben, ging es zum Tsitsikamma Coastal National Park und damit zum Start der berühmten Garden Route. Die Garden Route ist eine der bekanntesten Landstriche Südafrikas. Mit einer kleinen Wanderung (dem Mouth Trail) im Tsitsikamma haben wir 2 sehr aktive Tage gestartet. Der Startpunkt des Mouth Trail ist direkt am Strand und endet an der Storms River Mouth Suspension Bridge. Der Mouth Trail ist ca. zwei Kilometer lang und gut zu gehen. Er führt zwar hoch und runter (am Ende knapp 400 Stufe), aber er ist gut ausgebaut. Unterwegs bietet sich immer wieder ein schöner Blick auf den Indischen Ozean

Oyster Bay

Oyster Bay

Storms River Mouth Suspension Bridge

Storms River Mouth Suspension Bridge

Einen kurzen Stopp machten wir auch am Big Tree. Ein rund 800 Jahre alter Yellowwood-Baum. Seine Höhe beträgt 37 m und der Stamm hat einen Umfang von rund 9 m.

Big Tree Yellowwood

Big Tree – Yellowwood

In der Stadt Plettenberg Bay, direkt am Indischen Ozean, war für 2 Tage unsere Unterkunft. Westlich der Stadt liegt die Robberg-Halbinsel, ein Naturschutzgebiet, in dem es einige Wanderwege gibt. Sie ist außerdem die Heimat einer großen Robbenkolonie. Eine knapp 3 stündige Wanderung um die Robberg Halbinsel haben wir in den frühen Morgenstunden unternommen. Die Wanderung war anspruchsvoll und es mussten schon mal die Hände zum Einsatz kommen, um Hindernisse zu überwinden. Man wurde aber mit einer fantastischen Aussicht über die Plettenberg Bucht belohnt.

Plettenberg Bay_Robberg

Plettenberg Bay vom Robberg aus

Robberg_Walk

Blick vom Robberg Walk