Am zweiten und dritten Tag unserer Rundreise waren wir sehr viel unterwegs, insgesamt haben wir an den beiden Tagen ca. 550 Kilometer mit dem Auto zurück gelegt. Das Wetter war an den beiden Tagen eher durchwachsen, meist grau und hin und wieder ein Regenschauer, wenn wir angehalten haben hatten wir jedoch Glück und es regnete nicht oder nieselte nur ganz leicht.
Erster Stop war an den Lavawasserfällen Hraunfossar. Sie sind Wasserfälle des Flusses Hvitá im Westen Islands. Ihr Name leitet sich davon ab, dass sie direkt aus der Lava (isl. hraun) zu entspringen scheinen.

Hraunfossa
Am Fuße des mächtigen Snæfellsjökull liegt der Strandabschnitt Djúpalónssandur, an dem wir ebenfalls hielten. Der dunkle Strand ist durch einen Vulkanausbruch entstanden, dessen Lava bis fast zum Meer floss. Allein der Weg zum Strand ist märchenhaft, skurril geformte Fels- und Lavagesteine säumen den Weg. Moose, bunte Flechten, Tang, Algen und Muscheln, aber vor allem seine kleinen glattgeschliffenen schwarzen Kiesel machen diesen Strand zu einem besonderen Erlebnis. Im Jahre 1948 strandete ein großer Trawler an der Küste. Noch heute sind hier rostige Teile des Wracks zu finden.

Djúpalónssandur mit Wrackteilen

Djúpalónssandur
Unsere erste F-Straße (= schlechte Schotterpiste und nur für Allradfahrzeuge erlaubt) führte uns über den Snæfellsjökull-Pass. Schlechte Straße, aber dafür war eine schöne Landschaft zu sehen, wenn auch leider oftmals nur im Nebel.

Panorama auf dem Pass